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Vögel

Vögel gehören bereits fest zu unseren bevorzugten Haustieren. Ihre farbenfrohe Art, ihre fröhliche und amüsante Charaktereigenschaft ist uns im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen. Besonders beliebte Vögel sind zum einen wegen ihrer Sprachbegabung Papageien und Sittiche und zum anderen auch Finken.

Pflegetipps für Vögel

Das wichtigste bei der Käfighaltung oder generell in Gefangenschaft, ist die Unterbringung in einem artgerechten Käfig. Leider werden im Handel meist zu kleine Käfige angeboten, die allenfalls dekorativen Charakter haben, jedoch nicht für eine artgerechte Tierhaltung geeignet sind. Auch ist generell von einer runden Käfigform abzuraten. Diese sehen zwar schön aus, sind jedoch absolut ungeeignet. Des Weiteren ist bei der Auswahl eines geeigneten Käfigs darauf zu achten, dass die Anordnung der Gitterstäbe bei Papageien und Sittichen horizontal verläuft. Dieses begünstigt den Klettertrieb der Tiere.

Vogelkäfig

Neben der artgerechten Größe eines Vogelkäfigs ist die Einrichtung des Käfigs ebenso wichtig. Aber mehr ist nicht immer besser - sondern bei der Anzahl der Sitzstangen sollte man sich auf 3 bis 4 Stangen beschränken. Als optimales Material für Sitzstangen sollten Naturhölzer verwendet werden. Man kann diese beispielsweise bei einem Waldspaziergang mit nach Hause nehmen und der Länge nach anpassen. Achten Sie bei den Sitzstangen auch auf unterschiedliche Durchmesser, denn diese Eigenschaft trainiert die Füße ihres Vogels und beugt  so auch gegen Fußkrankheiten vor. Ebenso sollte im Käfig eine Möglichkeit zum Baden der Tiere vorhanden sein.

Allgemeines

Achten Sie bei der Haltung von Schwarmvöglen, wie beispielsweise Sittiche oder Finken, dass diese nicht alleine gehalten werden, sondern immer als Paar. Diese Tiere neigen bei der Einzelhaltung zur Vereinsamung - wenn diese nicht intensiv betreut werden. Damit die Vögel ihre Muskeln trainieren können, sollte den Tieren täglich ein Freiflug von midestens einer Stunde ermöglicht werden. Achten Sie jedoch darauf, dass sich keine für Vogel giftigen Pflanzen in der Freiflugzone befinden.

Lebensraum

Der Ursprung der meisten Stubenvögel sind die wärmeren Breitengeraden. Der optimale Lebensraum der Vögel sollte natürlich nah an dem natürlichen sein. Das heißt hell, warm, eine Luftfeuchtigkeit von mehr als 45% und vor direkter Sonnenseinstrahlung und Zugluft geschützt.

Vogelfutter

Das im Handel erhältliche Vogelfutter bietet meist nicht alle notwendigen Nährstoffe. Diesen defizit kann man jedoch mit frischen, geschälten Obst und Gemüse, Kalksteinen sowie Quark, Eigelb und Bisquit ausgleichen. Weiterhin ist für die Verdauung frischer Vogelsand erforderlich. Im Winter sollte zudem darauf geachtet werden, zusätzlich Vitaminpräparate zu verabreichen.

Zum Tierazt

Wenn der gefiederte Freund einmal zum Tierarzt muss, transportieren sie ihn einfach in seinem Käfig. Decken Sie diesen mit einem großen Tuch ab und verzichten Sie auf eine Reinigung. Dies könnte dem Tierarzt möglicherweise wichtige Informationen zum Krankheitsbild liefern.