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Der Papagei

Der Papagei hat etwa 850 Unterarten, welche sich auf ca. 350 Arten verteilen.
Ursprünglich gab es den Vogel auf allen Kontinenten, der Schwerpunkt der Populationen lag jedoch  in den Tropen und Subtropen.
Papageien ernähren sich vorwiegend von pflanzlicher Kost, zum Beispiel von Früchten, Samen, Wurzeln und Blättern, aber auch Insekten stehen auf ihrem Speiseplan.
Mit Ihren so genannten ?Kletterfüßen? sind sie in der Lage Nahrung zum Schnabel zu führen oder beim essen zu Halten, damit sind Sie den meisten Vögeln weit voraus.
Ebenso speziell wie Ihre Füße ist auch Ihr Schnabel, durch seine außergewöhnliche Biegung kann er als Werkzeug zum Knabbern, Knacken, Schneiden und aufnehmen von Flüssigkeiten verwendet werden.
Beliebt als Haustier ist der Papagei vor allem durch seine Fähigkeit zu Sprechen und sein hohes Maß an Intelligenz, welche laut einigen Studien an die eines Schimpansen heranreicht.

Allgemeines zur Papageienhaltung

Im Mittelalter wurden Papageien als Statussymbol bei Hofe gehalten, mit der Zeit wurden immer mehr Tiere nach Europa gebrach, bis sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts das Hobby so weit verbreitet hatte, dass es zur kommerziellen Massenzucht kam.

Momentan leben weltweit rund 50 Millionen Papageien in Käfighaltung, das sind etwa 50% des Gesamtbestandes, oft in Haltungsbedingungen die kaum als Artgerecht zu bezeichnen sind.
Durch Habitatverlust, sowie durch den Abfang für den Handel wurden sogar einige Arten bereits ausgerottet, das ist der Hauptgrund warum der Handel mit Papageien mit strengen Artenschutzvorschriften unterliegt.
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